Fluffige Schnittbrötchen vom Brotdoc

Bereits vor einiger Zeit bin ich auf die fluffigen Schnittbrötchen vom brotdoc gestoßen. Ich war direkt neugierig und habe das Rezept vor einigen Wochen endlich mal gebacken. Nach dem ersten Geschmackstest war klar, dass diese Brötchen von nun an öfters als Wochenendbrötchen gebacken werden. Im Gegensatz zu den Brötchen aus den diversen „Bäckereien“ haben diese Brötchen deutlich mehr Aroma und auch Inhalt.

Ich backe sie ohne Weizenmalzmehl, ohne Lecithin und mit normaler Frischhefe. Sie gehen aber auch nicht so stark auf wie beim brotdoc. Auch den Glanz habe ich nach diversen Experimenten nicht hinbekommen. Normale Speisestärke ist dafür einfach nicht geeignet, egal in welcher Form. Kartoffelstärke oder Bäckerstärke hatte ich bisher noch nicht zur Hand. Aber der Glanz ist ja auch rein für die Optik. Generell verzichte ich lieber auf die Zusatzstoffe und habe dafür „Bio-Brötchen“. Wenn man das so nennen möchte.

Die nachfolgenden Bilder sind nicht meine schönsten Schnittbrötchen, aber bei der Fuhre habe ich mal an die Fotos gedacht. Vielleicht reiche ich mal Bilder von den schöneren Exemplaren nach, wenn ich daran denke.

Rustikale Baguettebrötchen vom Ploetzblog

Auf der Suche nach mehr Abwechslung bei den Frühstücksbrötchen, bin ich auf das Rezept der Rustikalen Baguettebrötchen vom Ploetzblog gestoßen. Den Versuch aus Baguetteteig einfache Brötchen zu machen, wollte ich definitiv nicht unversucht lassen. Meine bisherigen Erfahrungen mit Baguette waren ja eher…sub-optimal.

Das Rezept ist sehr einfach und durch Übernachtstückgare schnell  morgens gebacken. Geschmacklich sind die Brötchen, wie der Name es verrät, in der Tat etwas rustikaler. Zur Abwechslung sicherlich lecker, auch wenn mir persönlich die Morgenbrötchen noch immer am besten gefallen. Zum Äußeren verliere ich nicht viele Worte, auch wenn die Brötchen besser gelungen sind als so manches Baguette.

Den Schwaden hätte ich sicherlich früher ablassen können, dann wären die Brötchen noch etwas knuspriger geworden. Die Form ist bei den meisten gelungen, allerdings ist mir der Schluss nicht gut gelungen (bei einigen verschwand er komplett), sodass ich alle mit einer Rasierklinge nachgezogen habe. Wie man erkennen kann, ist dies bei einigen besser gelungen als bei anderen.

Handsemmeln vom Ploetzblog

Mal wieder ein neues Rezept, welches ich umgehend ausprobieren musste. Die Handsemmeln vom Ploetzblog sehen sehr schön aus, sind aber nicht ganz so leicht zu formen.

Dennoch habe ich mich mit einer Bilderreihe und einem Video an das Rezept gewagt. Der Aufwand ist in meinen Augen recht groß (lange Gare, mehrmals dehnen/falten, aufwendiges Formen), dafür haben die Brötchen aber auch einen ganz besonderen Geschmack. Das Aussehen habe ich nicht ganz so hinbekommen, aber zumindest ein paar der Brötchen sehen ordentlich aus. Insgesamt kein sonderlich schlechtes Ergebnis, wie ich finde.

Die Brötchen haben einen interessanten Geschmack. Am ehesten würde ich sie mit Laugengebäck ohne Lauge vergleichen. Wattig weich und sehr lecker.

Joghurt-Sesam-Brötchen vom Ploetzblog

Nach einer kleinen Pause, gibt es nun wieder neue Rezepte. Viele alte Rezepte habe ich nachgebacken, aber nicht noch einmal verbloggt.

Gestern nun die Joghurt-Sesam-Brötchen vom Ploetzblog ausprobiert. Ich wollte einfach mal ein Rezept mit Joghurt ausprobieren und habe den 0,1% Fett Joghurt genommen. Ob es daran lag, dass die Brötchen doch sehr sauer waren, weiß ich nicht genau. Der Geschmack ist nicht unbedingt mein Fall, aber ansonsten waren die Brötchen sehr saftig und hatten eine unheimlich gute Textur. Wie man es von Brötchen erwartet, waren diese schön weich. Die Form war spontan improvisiert. Sie hätten schlimmer aussehen können, aber auch deutlich schöner. Erneut werde ich diese Brötchen aber wohl nicht noch einmal backen.

Morgenbrötchen aus dem Brotbackbuch

Die Morgenbrötchen aus dem Brotbackbuch waren vor einiger Zeit meine absoluten Favoriten, wenn es darum ging für das Frühstück frische Brötchen zu haben. In letzter Zeit habe ich dann vermehrt andere Rezepte ausprobiert, sodass sie etwas in Vergessenheit geraten sind. Heute habe ich dann mal wieder die Morgenbrötchen gebacken und obwohl es länger her ist, dass ich das Rezept gebacken habe, sind mir die Brötchen so gut gelungen wie noch nie. Es scheint als habe ich auch generell dazugelernt und mich verbessert.

Konkrete Fehler habe ich dieses Mal nicht festgestellt. Die Brötchen sehen nicht „genau“ so aus wie Buch (für alle  nicht Brotbackbuchbesitzer: hier könnt ihr zumindest die Krume direkt vergleichen), sind aber dennoch schön aufgerissen und hatten genügend Ofentrieb. Daher kann ich mich nicht beschweren. Das Rezept wird somit unter „abgeschlossen“ abgelegt, sodass ich meine nächsten Morgenbrötchen nicht erneut beschreiben werden.

 

Weizenbrötchen von Ketex

Die Suche nach dem perfekten Frühstücksbrötchen geht weiter. Da Ketex Brötchen einfach immer sehr gut aussehen, habe ich mich mal an seinen „normalen“ Schnittbrötchen versucht.

Das Salz habe ich direkt dazu geben und nicht erst in den letzten Minuten des Knetens. Dennoch sind die Brötchen ansehnlich geworden. Beim Schwaden ist etwas zuviel Wasser auf die Brötchen gekommen. Zudem hatten die Brötchen einen dermaßen starken Ofentrieb, dass ich schätze, dass die Brötchen Untergare hatten.
Dennoch sind die Brötchen vor allem durch den kleinen Anteil an Roggenmehl sehr schmackhaft und werden definitiv wieder gebacken.

Sesambrötchen von Ketex

Ich habe schon lange keine „einfachen“ Weizenbrötchen gebacken. Zumal ich mich noch nie an Sesambrötchen probiert habe. Beim Stöbern bin ich über das Rezept für Sesambrötchen von Ketex gestolpert. Die sahen nicht nur phänomenal aus, sondern hatten auch einen recht hohen Dinkelanteil, was ich ganz interessant fand.

Ich hatte zwar kein Dinkel 630 da, aber das 1150 hat es auch getan. Geschmacklich war ich allerdings nicht überwältigt, was natürlich am gehaltvolleren Dinkelmehl liegen könnte. Optisch ist der erste Versuch vollkommen in die Hose gegangen. Viel zu lange Stückgare und dann auch noch falsch eingeschnitten (langsam anstatt schnell). Mit Übergare sind die riesigen Teiglinge in den Ofen gekommen und, wie erwartet, kaum nach oben aufgegangen. Die Brötchen sind also eher platt geworden und kaum aufgerissen.
Beim zweiten Versuch habe ich die Brötchen besser eingeschnitten und aus Angst vor erneuter Übergare recht schnell in den Ofen getan (glaube ca. 20 Minuten Stückgare bei ca. 23 Grad). Die Brötchen können sich schon sehen lassen, bieten aber einen nicht so starken Ausbund wie bei Ketex. Also noch Optimierungspotenzial. 🙂