Rundbrot aus dem Brotbackbuch

Nachdem am Wochenende nicht die notwendigen Zutaten da waren, habe ich einmal im Schrank geschaut, was verarbeitet werden sollte. Im Brotbackbuch habe ich daraufhin ein schönes Rezept gefunden, um auch mal wieder etwas Dinkelmehl und Weizenmehl 1050 zu verbrauchen.

Es handelt sich dabei um das Rundbrot und aufgrund des Namens habe ich mich entschieden es auch wirklich in der runden Form zu backen. Ansonsten bin ich ja eher ein Fan des länglichen Brotlaibs. Unabhängig davon ist das Brot auf Anhieb gelungen und ich habe keine Fehler oder Schönheitsfehler zu bemängeln.

Der Geschmack ist dank Dinkelmehl mal etwas anders als ein reines Weizenbrot. Die gleichmäßige, mittel-große Porung der Krume macht es unheimlich lecker. Definitiv auch ein Kandidat für ein Alltagsbrot, da auch die Zubereitung sehr einfach ist.

Dinkelmischbrot aus dem Brotbackbuch Nr. 2

Die letzten Roggenmischbrote habe ich schon gar nicht mehr verbloggt, weil ich in den letzten Wochen fast jeden Sonntag das „Alltagsbrot“ gebacken habe. Dieses gelingt inzwischen recht solide und irgendwann in den kommenden Wochen werde ich auch das „perfekte“ Roggenmischbrot einmal verbloggen.

Bis dahin habe ich aber nun (nach so einigen Zwirbelbroten, Schusterjungen und Morgenbrötchen) auch mal wieder etwas Neues ausprobiert. Im Brotbackbuch Nr. 2 werden die drei Getreidesorten Weizen, Dinkel und Roggen ja zu gleichen Teilen behandelt (je 10 Rezepte). Da ich noch nie viel mit Dinkel gemacht hatte, habe ich mir das Dinkelmischbrot aus dem Brotbackbuch Nr. 2 in der Standardvariante ausgesucht.

Probleme hatte ich keine, aber das Resultat hat mich dennoch nicht wirklich zufrieden gestellt. Die Krume des Brotes hat mir nicht so gut gefallen, wie bei anderen Mischbroten. Zudem ist das Brot doch sehr schnell ausgetrocknet und hält im Vergleich zum Roggenmischbrot höchstens halb so lange frisch (also eher 2-3 als 4-6 Tage). Als nächstes werde ich mich wohl an einem reinen Dinkelbrot versuchen, da mir der Geschmack des Dinkelmischbrotes zu mild war.

Sesambrötchen von Ketex

Ich habe schon lange keine „einfachen“ Weizenbrötchen gebacken. Zumal ich mich noch nie an Sesambrötchen probiert habe. Beim Stöbern bin ich über das Rezept für Sesambrötchen von Ketex gestolpert. Die sahen nicht nur phänomenal aus, sondern hatten auch einen recht hohen Dinkelanteil, was ich ganz interessant fand.

Ich hatte zwar kein Dinkel 630 da, aber das 1150 hat es auch getan. Geschmacklich war ich allerdings nicht überwältigt, was natürlich am gehaltvolleren Dinkelmehl liegen könnte. Optisch ist der erste Versuch vollkommen in die Hose gegangen. Viel zu lange Stückgare und dann auch noch falsch eingeschnitten (langsam anstatt schnell). Mit Übergare sind die riesigen Teiglinge in den Ofen gekommen und, wie erwartet, kaum nach oben aufgegangen. Die Brötchen sind also eher platt geworden und kaum aufgerissen.
Beim zweiten Versuch habe ich die Brötchen besser eingeschnitten und aus Angst vor erneuter Übergare recht schnell in den Ofen getan (glaube ca. 20 Minuten Stückgare bei ca. 23 Grad). Die Brötchen können sich schon sehen lassen, bieten aber einen nicht so starken Ausbund wie bei Ketex. Also noch Optimierungspotenzial. 🙂