Weizenbrötchen von Ketex

Die Suche nach dem perfekten Frühstücksbrötchen geht weiter. Da Ketex Brötchen einfach immer sehr gut aussehen, habe ich mich mal an seinen „normalen“ Schnittbrötchen versucht.

Das Salz habe ich direkt dazu geben und nicht erst in den letzten Minuten des Knetens. Dennoch sind die Brötchen ansehnlich geworden. Beim Schwaden ist etwas zuviel Wasser auf die Brötchen gekommen. Zudem hatten die Brötchen einen dermaßen starken Ofentrieb, dass ich schätze, dass die Brötchen Untergare hatten.
Dennoch sind die Brötchen vor allem durch den kleinen Anteil an Roggenmehl sehr schmackhaft und werden definitiv wieder gebacken.

Sesambrötchen von Ketex

Ich habe schon lange keine „einfachen“ Weizenbrötchen gebacken. Zumal ich mich noch nie an Sesambrötchen probiert habe. Beim Stöbern bin ich über das Rezept für Sesambrötchen von Ketex gestolpert. Die sahen nicht nur phänomenal aus, sondern hatten auch einen recht hohen Dinkelanteil, was ich ganz interessant fand.

Ich hatte zwar kein Dinkel 630 da, aber das 1150 hat es auch getan. Geschmacklich war ich allerdings nicht überwältigt, was natürlich am gehaltvolleren Dinkelmehl liegen könnte. Optisch ist der erste Versuch vollkommen in die Hose gegangen. Viel zu lange Stückgare und dann auch noch falsch eingeschnitten (langsam anstatt schnell). Mit Übergare sind die riesigen Teiglinge in den Ofen gekommen und, wie erwartet, kaum nach oben aufgegangen. Die Brötchen sind also eher platt geworden und kaum aufgerissen.
Beim zweiten Versuch habe ich die Brötchen besser eingeschnitten und aus Angst vor erneuter Übergare recht schnell in den Ofen getan (glaube ca. 20 Minuten Stückgare bei ca. 23 Grad). Die Brötchen können sich schon sehen lassen, bieten aber einen nicht so starken Ausbund wie bei Ketex. Also noch Optimierungspotenzial. 🙂