Knusperbrötchen vom Ploetzblog

Endlich habe ich mal Ordnung in meine lange Liste an Rezepten vom Ploetzblog, vom Brotdoc und von Ketex gebracht. Nun ist alles klar in Prioritätenunterteilt, sodass diese nach und nach gebacken werden.

Als erstes und wichtigstes Rezept für mich, standen die Knusperbrötchen vom Ploetzblog ganz oben. Wie auch schon beim Poalbürgerbrot vom Brotdoc wird hier mit einem alten Teig, also einem Pâte fermentée, gearbeitet. Dadurch erhalten die Brötchen einen unverwechselbaren leckeren Geschmack. Schon direkt nach dem ersten Versuch sind die Knusperbrötchen auf meiner Lieblingsliste ganz weit nach oben gewandert. Sehr zu empfehlen!

Der Teig ist gut zu verarbeiten und die Brötchen sind gut aufgegangen. Das nächste Mal werde ich allerdings versuchen den Schnitt anders zu setzen, da die Brötchen für meinen Geschmack nicht an den richtigen Stellen aufgerissen sind. Dennoch ist das Ergebnis schon ganz ansehnlich.

Fluffige Schnittbrötchen vom Brotdoc

Bereits vor einiger Zeit bin ich auf die fluffigen Schnittbrötchen vom brotdoc gestoßen. Ich war direkt neugierig und habe das Rezept vor einigen Wochen endlich mal gebacken. Nach dem ersten Geschmackstest war klar, dass diese Brötchen von nun an öfters als Wochenendbrötchen gebacken werden. Im Gegensatz zu den Brötchen aus den diversen „Bäckereien“ haben diese Brötchen deutlich mehr Aroma und auch Inhalt.

Ich backe sie ohne Weizenmalzmehl, ohne Lecithin und mit normaler Frischhefe. Sie gehen aber auch nicht so stark auf wie beim brotdoc. Auch den Glanz habe ich nach diversen Experimenten nicht hinbekommen. Normale Speisestärke ist dafür einfach nicht geeignet, egal in welcher Form. Kartoffelstärke oder Bäckerstärke hatte ich bisher noch nicht zur Hand. Aber der Glanz ist ja auch rein für die Optik. Generell verzichte ich lieber auf die Zusatzstoffe und habe dafür „Bio-Brötchen“. Wenn man das so nennen möchte.

Die nachfolgenden Bilder sind nicht meine schönsten Schnittbrötchen, aber bei der Fuhre habe ich mal an die Fotos gedacht. Vielleicht reiche ich mal Bilder von den schöneren Exemplaren nach, wenn ich daran denke.

Rundbrot aus dem Brotbackbuch

Nachdem am Wochenende nicht die notwendigen Zutaten da waren, habe ich einmal im Schrank geschaut, was verarbeitet werden sollte. Im Brotbackbuch habe ich daraufhin ein schönes Rezept gefunden, um auch mal wieder etwas Dinkelmehl und Weizenmehl 1050 zu verbrauchen.

Es handelt sich dabei um das Rundbrot und aufgrund des Namens habe ich mich entschieden es auch wirklich in der runden Form zu backen. Ansonsten bin ich ja eher ein Fan des länglichen Brotlaibs. Unabhängig davon ist das Brot auf Anhieb gelungen und ich habe keine Fehler oder Schönheitsfehler zu bemängeln.

Der Geschmack ist dank Dinkelmehl mal etwas anders als ein reines Weizenbrot. Die gleichmäßige, mittel-große Porung der Krume macht es unheimlich lecker. Definitiv auch ein Kandidat für ein Alltagsbrot, da auch die Zubereitung sehr einfach ist.

Laugenbrezeln aus dem Brotbackbuch

Nachdem der letzte Versuch erneut nicht gut gelungen war, habe ich vor zwei Wochen den nächsten Versuch gestartet. Dieses Mal aber mit korrektem Verhältnis von Natron und Wasser, sodass die Lauge auch wirklich etwas bewirkt.

Neben Laugenbrezeln habe ich auch gleich eine andere Form probiert und mich dabei von den Laugen-Snäckis vom Brotdoc inspirieren lassen. Beides kann sich sehen lassen und schmecken auch sehr lecker. Kein Vergleich mit dem aufgetauten Laugengebäck vom Bäcker. Das nächste Mal müssten allerdings die Brezeln sicher noch etwas dünner und dadurch größer sein.

 

Rustikale Baguettebrötchen vom Ploetzblog

Auf der Suche nach mehr Abwechslung bei den Frühstücksbrötchen, bin ich auf das Rezept der Rustikalen Baguettebrötchen vom Ploetzblog gestoßen. Den Versuch aus Baguetteteig einfache Brötchen zu machen, wollte ich definitiv nicht unversucht lassen. Meine bisherigen Erfahrungen mit Baguette waren ja eher…sub-optimal.

Das Rezept ist sehr einfach und durch Übernachtstückgare schnell  morgens gebacken. Geschmacklich sind die Brötchen, wie der Name es verrät, in der Tat etwas rustikaler. Zur Abwechslung sicherlich lecker, auch wenn mir persönlich die Morgenbrötchen noch immer am besten gefallen. Zum Äußeren verliere ich nicht viele Worte, auch wenn die Brötchen besser gelungen sind als so manches Baguette.

Den Schwaden hätte ich sicherlich früher ablassen können, dann wären die Brötchen noch etwas knuspriger geworden. Die Form ist bei den meisten gelungen, allerdings ist mir der Schluss nicht gut gelungen (bei einigen verschwand er komplett), sodass ich alle mit einer Rasierklinge nachgezogen habe. Wie man erkennen kann, ist dies bei einigen besser gelungen als bei anderen.

Handsemmeln vom Ploetzblog

Mal wieder ein neues Rezept, welches ich umgehend ausprobieren musste. Die Handsemmeln vom Ploetzblog sehen sehr schön aus, sind aber nicht ganz so leicht zu formen.

Dennoch habe ich mich mit einer Bilderreihe und einem Video an das Rezept gewagt. Der Aufwand ist in meinen Augen recht groß (lange Gare, mehrmals dehnen/falten, aufwendiges Formen), dafür haben die Brötchen aber auch einen ganz besonderen Geschmack. Das Aussehen habe ich nicht ganz so hinbekommen, aber zumindest ein paar der Brötchen sehen ordentlich aus. Insgesamt kein sonderlich schlechtes Ergebnis, wie ich finde.

Die Brötchen haben einen interessanten Geschmack. Am ehesten würde ich sie mit Laugengebäck ohne Lauge vergleichen. Wattig weich und sehr lecker.

Rustikales Bauernbrot vom Ploetzblog

Als Alternative gab es mal ein Rustikales Bauernbrot vom Ploetzblog als Wochenbrot. Das dunkle Bauernbrot vom Ploetzblog habe ich ja schon öfters mit Erfolg gebacken. Da nicht mehr genug Roggenmehl 1150 da war, habe ich anstatt 200g Roggenmehl 1150 einfach ca. 80g Roggenmehl 1150 und 120g Roggenvollkornmehl in den Hauptteig gegeben. Dazu natürlich auch etwas mehr Wasser.

Ich hatte befürchtet, dass das Brot nicht so gut auf geht. Aber im Endeffekt lief alles gut und ich bin recht begeistert von dem rustikalen Bauernbrot mit etwas mehr Vollkorngeschmack.

Baguettes aus dem Brotbackbuch Nr.1

Erneut Baguettes, erneut nix geworden. Eigentlich muss ich gar nicht mehr dazu sagen. Es lief alles gut, bis ich die Baguettes eingeschossen und geschwadet habe.

Wahrscheinlich war aber auch die Zeit für den Vorteig zu kurz (8-10 Stunden weniger als angegeben) und beim Formen und Transferieren in den Ofen, ist die Teigstruktur wohl komplett kaputt gegangen. Von außen sehen sie erneut bescheiden aus. Ob es nun zu viele oder zu wenige Schwaden waren, weiß ich nicht genau. Geschmacklich waren sie ebenfalls eher weniger gut, aber da wird sicherlich die Zeit beim Vorteig die Ursache sein.

Richtig schöne Baguettes sind es auf jeden Fall nicht geworden. Leider. Den nächsten Anlauf mache ich erst wieder in ein paar Wochen. Mal schauen ob es dann besser wird.

Joghurt-Sesam-Brötchen vom Ploetzblog

Nach einer kleinen Pause, gibt es nun wieder neue Rezepte. Viele alte Rezepte habe ich nachgebacken, aber nicht noch einmal verbloggt.

Gestern nun die Joghurt-Sesam-Brötchen vom Ploetzblog ausprobiert. Ich wollte einfach mal ein Rezept mit Joghurt ausprobieren und habe den 0,1% Fett Joghurt genommen. Ob es daran lag, dass die Brötchen doch sehr sauer waren, weiß ich nicht genau. Der Geschmack ist nicht unbedingt mein Fall, aber ansonsten waren die Brötchen sehr saftig und hatten eine unheimlich gute Textur. Wie man es von Brötchen erwartet, waren diese schön weich. Die Form war spontan improvisiert. Sie hätten schlimmer aussehen können, aber auch deutlich schöner. Erneut werde ich diese Brötchen aber wohl nicht noch einmal backen.

Weizenbrot (freigeschoben) aus dem Brotbackbuch Nr. 2

Kurz nach Veröffentlichung am 1. April 2015 habe ich mir das Brotbackbuch Nr. 2 gegönnt. Das erste Brotbackbuch war eines der wenigen Koch-/Backbücher, welches ich quasi wöchentlich in der Hand hatte und Rezepte ausprobiert habe. Ich habe zwar noch nicht alle Rezepte durch, aber doch schon einige Lieblingsbackwaren gefunden (u.a. Schusterjungen, Zwirbelbrot und Morgenbrötchen).

Da mich vor allem die verschiedenen Varianten je Brot interessieren, werde ich sicher auch unterschiedliche ausprobieren. Das erste Brot war nun das reine Weizenbrot in der Standardvariante. Der Ofentrieb hatte mich dann doch etwas überrascht. Es ist sehr groß geworden und auch das Formen hat gut funktioniert. Der Ausbund ist auch schön, wenn auch nicht so wie im Buch. Aber ohne „Schwad-o-mat“ werde ich wohl auch keinen so feinen Aufriss hinbekommen.

Insgesamt ist das Brot sehr mild, für meinen Geschmack sogar zu mild. Von daher ist es nicht unbedingt ein Kandidat zum erneuten Backen.